Hasch mich - Köln, Siegen Münster, Hamburg, Stuttgart, tba. ...
Das liest sich doch alles recht anständig. Unsere erste kleine Tour findet nun also im Frühjahr 09 statt. Sollte das timing weiterhin stimmen, wird es im Mai dann unseren Tonträger "Es wird nur noch geatmet" (Rio d´oro -records/broken silence) endlich zu kaufen geben.
Komplizen der Spielregeln waren tatsächlich bei 1 Live.

Nach einem fast einstündigen Interview mit den Komplizen Frank, Christian und Volka wurde dann alles auf knapp 7 Minuten inklusive dem Lied "3 Meta Pop" zurechtgeschnitten.
Der Internetauftritt gefällt und kann hier verfolgt werden.
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Die erste lyrisch ausgereifte Kritik unseres Albums "Es wird nur noch geatmet" kommt von einem für uns unbekannten Sympathisanten aus der Formation Endstation Fundbüro, der auch in dem Forum erdeertelefon mitmischt. Er heißt Sebastian und schreibt:
"KOMPLIZEN DER SPIELREGELN - ES WIRD NUR NOCH GEATMET
Wir stehen auf der gut gedüngten Plexigrasnarbe, von der aus wir unsere Rundfahrt am Krückstock durch den Online-Duden beginnen wollen, im relativ tighten Irgendwas-Beat. Den Wisch schnell unterschrieben, ohne genau hinzuschauen, schon sind wir Komplizen. Komplizen der Spielregeln. Wir lassen uns wunderschön arrangierten Grammatiksperrmüll um die verstopften Ohren blasen und sehen die sechssaitige Caprisonne anno '94 aufgehen. Es wird immer noch geatmet, aber nicht ausschließlich. Da kann man sich prima reinfallen lassen, in die abstrahierte Watte, in die Regentonne der Vernunft. Wir erfahren hier die Struktur, in einem ernsthaften Prozess der Totalabstraktion. Das kann man zelebrieren wie eine Gerichtsverhandlung. Aufstehen, Refrain, hinsetzen, danach wird gelacht und man hat wieder was gelernt. Außenrum dröhnt der Metabolismus der popkulturellen Sukkulenten, aber hier darf man noch ehrlich in der Verneinung leben. Als ganze Platte ist das aber anstrengend, und je später der Abend, desto mehr freut man sich über die sprachlosen Passagen, den gelegentlich unstrapaziösen und oft sogar wunderschönen Soundtrack zum Wort zum Bild. Kann man sich eine Dreiviertelstunde Subtext wirklich unverdünnt geben, ohne zwischendurch mal Kopf aus, Daumen drauf und Staplerschein im Haar? Völlig egal, es wird sowieso so sein wie es ist, wenn es wäre. Verbal verprügelt schaltet man aus und hat ein schlechtes Gewissen. Ein heilsamer Prozess in stereo, die Tracht Prügel, die man schon lange verdient hatte. Eine verflucht interessante Platte."
Einer weiterer Review kommt von Christian Steinbrink, der vielen Intro-Lesern ein begriff sein sollte. Seine sehr persönlichen Erkenntnisse zu unserer Musik können - weil etwas länger - bei Last.fm nachgelesen werden.
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